Wasser ist Leben. Wir leben Wasser.

Wasserwanderer

Die Wasserwerke Westfalen betreiben fünf Stauanlagen an dem Ruhrabschnitt zwischen Wickede-Echthausen und Schwerte-Westhofen. Diese Stauanlagen dienen dem Aufstau der Ruhr, damit die Wasserentnahme aus der Ruhr zur Grundwasseranreicherung im freien Gefälle erfolgen kann und das Wasser nicht gepumpt werden muss.

An den Stauanlagen Echthausen, Fröndenberg, Hengsen und Villigst wird außerdem mittels Laufwasserkraftwerk elektrische Energie erzeugt bzw. an den Stauanlagen Villigst und Westhofen werden mit Hilfe der Wasserkraft Pumpen betrieben, die das Trinkwasser in die Rohrnetze und zu den Hochbehältern fördern. Wasserwanderer dürfen die Wehranlagen aus Sicherheitsgründen nicht überfahren. Schilder am Ruhrufer weisen auf diese Gefahr hin und kennzeichnen die von den Wasserwerken Westfalen installierten Anlegestellen zum Umsetzen der Boote.

In Schaukästen am Ruhrufer informiert das Unternehmen die Wasserwanderer, dass sie sich in einer Wasserschutzzone befinden, und bittet um Unterstützung beim Gewässerschutz. Denn: Vom Boot aus sieht man die Ruhr aus einer Perspektive, die Schmutzeinleitungen in den Fluss, Müllablagerungen oder Beschädigungen der Ufer und der Betriebsanlagen leichter erkennen lassen.